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Ausgabe 04/2017 für Sie als PDF-Download

 

Arbeitsplätze sind einem ständigen Wandel unterworfen. Jahrhundertalte traditionelle Berufe fallen weg, weil sie wegen technologischem Fortschritt oder einer anderen Bedürfnisstruktur nicht mehr benötigt werden und neue Arbeitsplätze entstehen, von denen man vor zehn Jahren noch keine Ahnung hatte, dass es solche überhaupt geben könnte.

Aber auch der definierte, vom Aufgabengebiet unveränderte Arbeitsplatz ist einem ständigen Wandel unterworfen, der Dank Digitalisierung sich immer schneller vollzieht. Das gilt für fast alle Arbeitsplätze.

Der in der Produktion tätige gewerbliche Arbeitnehmer durfte sich früher über Stunden, Wochen und Jahre mühsame handwerkliche Fähigkeiten aneignen und lernte die mechanische Komplexität einer Drehmaschine kennen, um dann ständig mit und an dieser Maschine zu arbeiten. Der frühere Dreher/Fräser bzw. heutige Zerspaner muss Ahnung von Werkstofftechnik und Programmierung haben, um eine mit äußerster Präzision arbeitende Maschine arbeiten zu lassen. Er schaut bisweilen interessiert zu, was das Ding so macht; die eigentliche Arbeit hat er vorher gemacht und setzt sie anschließend in der Qualitätskontrolle fort.

Büromenschen haben früher mit viel Akten und Papier gearbeitet, Durchschläge benutzt, Vorgänge zur Fremdbearbeitung weitergegeben, Papier zurückbekommen, kontrolliert und versendet. Mit dem Beamtendreikampf Knicken – Lochen – Abheften wurde der Arbeitsgang finalisiert.

Heute wird der PC eingeschaltet, sämtliche benötigten Daten und Unterlagen sind in irgendwelchen Clouds vollständig vorhanden und fein säuberlich sortiert und der Bearbeiter braucht zum Vollzug und zur Expedition keine Menschen in Schreibsälen oder Datenerfasser sondern macht die Arbeit per Mausklick selbst.

Mancher insbesondere ältere Mitarbeiter und Chefs tun sich mit diesem Wandel schwer. Man will auf Papier nicht verzichten. Papier hat etwas Haptisches an sich und deswegen lieben wir es, ein Buch abends ins Bett mitzunehmen und keinen Bildschirm. In der modernen Arbeitswelt braucht man das Papier kaum noch. Wer gelernt hat, alles, was er braucht, digital zur Verfügung zu haben, bleibt von dem Problem verschont, das viele Papier so ablegen zu müssen, dass man es später wiederfindet.

Die Arbeit mit digitalen Medien macht die Arbeit effizient, aber in geistiger Hinsicht keinesfalls simpel. Früher hat das Gehirn virtuos zwischen verschiedenen Papierstapeln und Akten hin- und hergeschwankt, um Problemfälle einer Lösung zuzuführen. Heute befinden sich die Papierwerke im Rechner und die kombinativen Fähigkeiten des Gehirns sind keinesfalls weniger gefragt als vorher. Das ist sicher ein Grund, weshalb man sich mit der Umstellung manchmal schwer tut. Die Synapsen des menschlichen Gehirns müssen sich an die digitale Arbeitsweise erst gewöhnen.

Letztlich bietet diese neue Welt dem unternehmerisch denkenden Werktätigen einen unschätzbaren Vorteil. Er muss nicht ständig in seinem Büro anwesend sein um zu arbeiten. Er kann von zuhause aus arbeiten oder auch in der Berghütte oder am Sandstrand. Manch Empfänger einer E-Mail zeigt sich verwundert, wenn er den Absender telefonisch nicht unter der Signaturadresse erreichen kann sondern allenfalls mobil. Arbeit und Freizeit vermischen sich, aber das ist ein anderes Thema.

Nutzen wir den Frühling mit dem Motto „Auf zu neuen Ufern!“.

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Letzte Aktualisierung

05.04.2017

Auch wenn das Arbeitsverhältnis nur als Mini-Job ausgestaltet ist, findet dennoch grundsätzlich das gesamte Arbeitsrecht auf das Beschäftigungsverhältnis Anwendung...

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