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Weltpolitik und Weltwirtschaft scheinen stürmischen Zeiten entgegen zu gehen. Die Russen lieben einen martialischen starken Präsidenten, das türkische Parlament und das türkische Volk betreiben mit Begeisterung die Abschaffung der Demokratie und nun haben wir auch noch einen amerikanischen Präsidenten, der den Weltmittelpunkt zwischen Kanada und Mexiko einerseits und Atlantik und Pazifik andererseits festlegt. Und die einst so attraktive EU staunt über die selbstgewählte britische Isolation. Alles zusammen könnte immerhin einen positiven Effekt auf die Solidarität des EU-Vielvölkerhaufens haben.

Diese großen politischen Themen haben direkt oder indirekt erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft. Russland nimmt das Embargo der Handelsbeziehungen für den Erhalt der präsidialen Macht genauso hin wie die Türkei den Verlust der Attraktivität als Investitionsstandort. Großbritannien betreibt den Hinauswurf der Arbeitnehmer aus anderen EU-Staaten, die sie für ihre Pubs ebenso benötigen wie für den Londoner Finanzdistrikt. Die USA machen sich auf den Weg, die Globalisierung durch Protektionismus abzuschaffen und, wer hätte das gedacht, das nach wie vor kommunistische China bewirbt sich um den Erhalt des globalen Wettbewerbs.

Diese vor einigen Jahren noch undenkbare Gemengelage lässt wildeste Spekulationen sprießen. Je nach parteipolitischer Couleur, machtpolitischen Interessen oder wirtschaftspolitischen Zielsetzungen werden düstere oder hoffnungsvolle Szenarien für Europa im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen in die Öffentlichkeit hinausposaunt.

Müssen wir Angst um unsere Wirtschaft und unsere Arbeitsplätze haben? Das ist doch letztendlich die Frage, die die Menschen, Unternehmer wie Arbeiter bewegt.

Eine gut funktionierende Volkswirtschaft, mehr basierend auf mittelständischer Unternehmerkultur als auf multinationalen Konzernen, hat in Deutschland für Wohlstand gesorgt, und zwar nicht, weil sie protektionistisch geschützt wurde sondern weil sie immer im inländischen und ausländischen Wettbewerb stand. Wettbewerbsfähigkeit bedeutet vor allem, sich immer wieder auf die veränderten Bedürfnisse neu einzustellen, sei es aus Gründen des technologischen Fortschrittes oder sei es wegen der ganz anderen Bedürfnisstruktur der Menschen, die heute anders ist als vor 50 Jahren.

Der Gegenentwurf zum Wettbewerb ist Protektionismus. Gewerkschaftsgetriebener Protektionismus hat im England der 60er und 70er Jahre genauso wenig funktioniert wie im planwirtschaftlichen Kommunismus. Was passiert, wenn man niemand anderen auf der Welt baucht, sieht man in Nordkorea. Dort ist man glücklich mit sich selbst wie ein 100-Meter-Läufer mit gesetzlich verordnetem 7 Sekunden Startvorsprung.

Auch der erfolgreiche Unternehmer und volkswirtschaftliche Anfänger Donald Trump wird die Erfahrung machen, dass strikter Protektionismus seinem Land schadet und nicht nutzt. Die Frage wird sein, ob er Putin und Erdogan nacheifert, denen die präsidiale Macht wichtiger ist als die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Das Volk wird ihn kaum umstimmen, denn populistischer Nationalismus hat derzeit weltweit Hochkonjunktur. Bekommt der amerikanische Präsident die Einsichtskurve nicht, ebnet er den Weg für einen erfolgreichen nächsten US-Präsidenten.

Deutschland darf zurückhaltend agieren und sich auf die Anpassungsfähigkeit seiner Wirtschaftskraft verlassen.

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12.12.2016

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