Ertrag- und umsatzsteuerliche Optimierung von Kunstgeschäften

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Aus Sicht des ambitionierten Kunstsammlers stellt sich früher oder später die Frage, ob er seiner Sammelleidenschaft als Privatperson oder als Unternehmer nachgehen will. Beide Wege bieten steuerliche Vorteile. Während der Unternehmer in gewissen Grenzen Betriebsausgaben steuermindernd geltend machen kann, werden Wertschöpfungen bei Kunstgegenständen in der privaten Vermögenssphäre regelmäßig steuerfrei realisiert.

Betriebsausgaben im Zusammenhang mit Kunstwerken treten vornehmlich in Gestalt von Abschreibungen auf. Solche können aber nur vorgenommen werden, wenn das Werk nicht von einem anerkannten Künstler herrührt, es sich um sog. „Gebrauchskunst“ handelt, denn Werken von anerkannten Künstlern ist eine gebrauchsbedingte Wertminderung wesensfremd. Als greifbares Kriterium zur Bestimmung der anerkannten Kunst hat sich in der Praxis eine Wertgrenze in Höhe von 5.000 € etabliert. Demzufolge können nur Kunstwerke mit Anschaffungskosten unter 5.000 € - regelmäßig über 15 Jahre - abgeschrieben werden. Die entrichtete Umsatzsteuer kann im Wege des Vorsteuerabzugs geltend gemacht werden. Etwaige Veräußerungsgewinne unterliegen aber stets der Besteuerung.

Die Anschaffung „anerkannter Kunst“ hingegen ist für Unternehmen aus steuerlicher Sicht wenig attraktiv. Sollen die Geschäftsräumlichkeiten z.B. einer GmbH gleichwohl mit solcher Kunst ausgestattet werden, so bietet es sich an, dass die Kunst durch einen der Gesellschafter privat erworben und anschließend der GmbH mietweise überlassen wird. Die GmbH erhält so einen Betriebsausgabenabzug aus den Mietzahlungen (die der überlassende Gesellschafter seinerseits zu versteuern hat) und etwaige Veräußerungsgewinne können in die steuerfreie private Vermögenssphäre verlagert werden.

Den Anforderungen an die steuerlichen Rahmenbedingungen ist in solchen Fällen im Vorhinein durch entsprechende Vertragsgestaltungen Rechnung getragen werden.

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