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Ausgabe 08/2017 für Sie als PDF-Download

 

Nach einer guten und erfolgreichen Geschäftsidee stellt sich für jedes Unternehmen eines Tages die Frage der Unternehmensnachfolge. Dies gilt jedenfalls für sogenannte KMUs, Klein- und mittelständische Unternehmen.

Da gibt es zum einen die Familienunternehmen, bei denen die Nachfolge von den Kindern bzw. nahen Angehörigen angetreten werden soll. Bereits dieser oft wünschenswerte Idealfall wirft viele Fragen auf:

In wieweit soll der Alteigentümer/-in noch tätig bleiben (aktiv, in Aufsichtsfunktion oder besser gar nicht mehr)? Wenn mehrere Kinder vorhanden sind, wie werden diese behandelt, wenn eine solidarische Unternehmensnachfolge aller nicht möglich oder wenig wünschenswert wäre? Wie werden Kunden und Lieferanten auf die Unternehmensnachfolge vorbereitet? Was passiert eigentlich einkommensteuerlich? Und was erbschaftsteuerlich bei unentgeltlicher oder nur teilentgeltlicher Übertragung?

Der Gegenentwurf zur familiären Unternehmensnachfolge ist der Verkauf an fremde Dritte. Im einfachsten Fall stellt sich „nur“ die Frage nach dem bestmöglichen Verkaufspreis. Oft ist es aber so, dass der scheidende Unternehmer/-in auf beidseitigen Wunsch dem Unternehmen noch eine gewisse Zeit lang verbunden bleiben soll. Auch die rechtlichen und steuerlichen Implikationen eines Unternehmenskaufvertrages bieten eine Fülle von Diskussionsstoff. Letztlich stellt sich auch die Frage, wie der erzielte Kaufpreis sinnvoll verwendet wird und auch da gibt es zahlreiche rechtliche und steuerliche Aspekte.

Wie wäre es mit einem Management-Buy-Out? Manch Unternehmer hat keine Kinder oder solche, deren Interessen und/oder Begabungen auf ganz anderen Gebieten liegen. Vielleicht verfügt das Unternehmen über hervorragende Führungskräfte, denen nur noch die Einladung zur Übernahme von Unternehmensanteilen fehlt. Auch eine solche Unternehmensnachfolgegestaltung bedarf einer rechtlichen und vor allem steuerlichen Optimierung, damit die steuerlichen Belastungen nicht gleich zur ersten existenziellen Bewährungsprobe des neu aufgestellten Unternehmens werden.

Denkbar sind auch alle möglichen Mischformen, bei denen die eigene Nachfolgegeneration mitmischt, aber nicht mehr das alleinige Sagen hat.

Alle Varianten der Unternehmensnachfolge haben eines gemeinsam: Es bedarf einer langfristigen strategischen Ausrichtung mit einer einheitlichen Führung, damit das Unternehmen in Folge einer verunglückten Nachfolge nicht zerfleddert wird. Diese Gefahren bestehen immer dann besonders, wenn der bisherige Unternehmer plötzlich verstirbt oder gesundheitlich nicht mehr in der Lage ist, das Unternehmen kraftvoll zu führen.

Die Unternehmensnachfolge ist ein hochkomplexes Gebiet, über das man nicht früh genug anfangen kann nachzudenken. Solange noch kein Zeitdruck da ist, lassen sich viele Gedankenspiele führen, die dem Unternehmer im Lauf der Zeit Orientierungshilfen geben. Unsere Empfehlung lautet: Wenn Sie im Jahre 2022 kürzer treten wollen, ist es bereits jetzt sinnvoll, Gedanken zu skizzieren, Möglichkeiten auszuloten und sich betriebswirtschaftlich, rechtlich und steuerlich damit zu beschäftigen. Wir helfen Ihnen gerne.

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Letzte Aktualisierung

05.09.2017

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